Absage der diesjährigen SCAENA MUNDOS Produktion „Der Kontrabass“ von Patrick Süßkind.

Schweren Herzens muss ich mit teilen das wir den Kontrabass in diesem Jahr nicht Aufführen werden. Zu der Entscheidung haben mehrere Faktoren geführt:

  • -  eine langanhaltende Depression

  • -  trotz intensiver Arbeit werde ich der Inszenierung nicht gerecht

  • -  und das bedrückendste: der Kartenverkauf ist so gering das wir noch nicht einmal die

    laufenden Kosten pro Vorstellung hereinbekommen. 
 


    Ich hoffe sie haben Verständnis für diese Entscheidung, die uns nicht leicht gefallen ist.
 Das Geld für die schon erworbenen Karten können sie an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückerhalten oder schreiben sie uns an und wir erstatten ihnen das Geld.


    SCAENA MUNDOS

    Stephan Schumacher

    Bahnhofstr. 30

    48727 Billerbeck

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    02543-9304717

 

 

 

 

Der Kontrabass 

Ab dem 28.10.2022 im alten Bahnhof von Darfeld

 

Als Kontrabassist im Staatsorchester hat man’s nicht leicht: Wegen streng hierarchischer Strukturen, in denen man sich eher am unteren Ende bewegt; wegen einer musikalischen Tradition, die dem eigenen Instrument nahezu keine Möglichkeit läßt, solistisch zu glänzen; und nicht zuletzt wegen des Instruments selbst, daß dem Spieler maximalen Körpereinsatz abverlangt für minimalen Erfolg, das anspruchsvoll ist und hochempfindlich, bösartig und undankbar und immer im Weg - ein schier unüberwindliches Hindernis auf dem Weg zu Erfolg, Anerkennung und, jawohl, auch Liebesglück. Daß das gespannte Verhältnis von Spieler und Instrument noch zementiert wird durch eine verbeamtete Festanstellung, macht das manchmal ersehnte Ausbrechen praktisch unmöglich… oder?


Patrik Süskinds heiteres Solostück „Der Kontrabass“ war sein erster Welterfolg,

noch vor „Monaco Franze“, „Kir Royal“ und „Das Parfum“, und hat bis heute nichts von seinem universellen Charme verloren. 

 

 

  Regie: Christoph Gottschalch

Christoph Gottschalch

lebt als freier Schauspieler, Regisseur und Autor in Hamburg. Nach Abschluß der Schauspielschule 1995 spielte er lange am Theater in der Basilika und wurde von dort für die erste SAT 1-Comedy "Wir vom Revier" wegengagiert, Gastrollen in anderen Produktionen folgten. Seit 1998 über 30 Regiearbeiten u.a. in Bremen, Rostock, Bad Hersfeld, Münster - und immer wieder für die Rostocker Compagnie de Comédie, für die er auch mehrere Stücke schrieb. Anfang 2022 war er in einer Hauptrolle in dem Kinofilm „Effigie - Das Gift und die Stadt“ zu sehen, der den historischen Fall der Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried zum Thema hat. Hobby ist eine stattliche Sammlung alter Schellackplatten, die stetig wächst und mitunter auch auf der Bühne ihren Niederschlag findet.
Die Regiearbeit für Scaena Mundos kam auf Vermittlung seines Freundes Erik Voss zustande, der hier im Vorjahr „Zwei wie Bonnie und Clyde“ inszeniert hatte.

 

Quelle: Allgemeine Zeitung

 

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